Die Anonymebestattung

 

TEXT NEU… Das Element Feuer steht für die Reinigung. Bei einer Feuerbestattung wird der in einem Sarg ruhende Körper dem Feuer übergeben. Diese Bestattungsform lässt sich 9000 Jahre zurückverfolgen. Mit Ihr verbindet sich der Gedanke, die körperliche Existenz abzulegen und im Spannungsfeld zwischen Wärme und Licht die letzte Ruhe zu finden.

Für die Urnenbestattung gibt es folgende Grabarten:

Hierbei wird die Urne in der Erde beigesetzt. Diese Grabstelle kann von den Angehörigen oder auch bereits zu Lebzeiten vom Verstorbenen bestimmt und ausgewählt werden. Das Urnenerdgrab gibt es z.B. in Form eines Wahl- oder Familiengrabes sowie als Reihengrab.

Diese Grabstellen können individuell gestaltet werden und obliegen der Pflege der Angehörigen.

In einer Urnenstele werden mehrere Urnen in übereinander liegenden Kammern beigesetzt. Die Steinplatte, mit der die Kammer verschlossen wird, kann durch einen Steinmetz individuell beschriftet und gestaltet werden.

Auch bei dieser Grabform gibt es die Möglichkeit sich für ein Wahl,- Familien,- oder Reihengrab zu entscheiden.

Bei einer Streuwiese spricht man davon, die Totenasche auf einer sogenannten Streuwiese eines Friedhofs zu verstreuen. Diese Zeremonie wird durch den Friedhofsträger durchgeführt. Die Angehörigen dürfen bei der Zeremonie meistens anwesend sein.

Um diese Form der Beistzung durchführen zu dürfen, bedarf es jedoch einer handschriftlichen Verfügung des Verstorbenen, mit dem Wunsch, auf einer Streuwiese beigesetzt zu werden.

Unter einer anonymen Grabstelle versteht man die namenlose Beisetzung der Urne.

Je nach Friedhof ist dies in der Erde/Wiese möglich, aber auch in einer Stele oder im Kolumbarium.

Unter einer anonymen Grabstelle versteht man die namenlose Beisetzung des Sarges.

Je nach Friedhof ist dies in der Erde/Wiese möglich.